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Allgemeine Informationen

Nischni Nowgorod -Allgemeine Informationen

Die Stadt Nischni Nowgorod liegt im europäischen Teil Russlands, 400 km östlich von Moskau und 1200 km von St. Petersburg entfernt, am Zusammenfluss der Wolga und der Oka.

Koordinaten: 56°19'48.00"N , 44° 0'0.00"E
Klima: mäßig kontenital mit einer Durchschnittstemperatur im Januar von –12 C und im Juli von +18 C.
Fläche: 411 qkm
Telefonvorwahl: 831. Rufnummern sind 7stellig.

Die Stadt ist in 8 Stadtbezirke gegliedert: der Nischegorodskij, Sowetskij und Priokskij Bezirke in der Oberstadt und der Kanawinskij, Leninskij, Moskowskij, Awtosawodskij und Sormowskij Bezirke in der Unterstadt.

Die Einwohnerzahl beträgt 1 261 500 Menschen (Stand 01.01.2011) und setzt sich aus 56% weiblichen und 44% männlichen Bewohnern zusammen.
95% der Einwohner sind Russen, 5% gehören über 90 anderen Nationalitäten an. In Nischni Nowgorod sind neben der orthodoxen lutherische, evangelische, muslimische und weitere Kirchen vertreten.

In der Stadt gibt es:

- 331 städtische vorschulische Einrichtungen, 198 Schulen für mehr als 157 000 Schüler (etwa 77% der Schüler besuchen außerdem Einrichtungen für Zusatzausbildung: verschiedene Sportschulen, Klubs),
- 37 Hochschulen,
- 76 Medizineinrichtungen (darunter 33 Krankenhäuser, 30 Einrichtungen für ambulante Behandlung),
- 8 Berufstheater,
- 37 Museen,
- ungefähr 100 Bibliotheken,
- 14 Kinos, eines davon mit 3D-Filmvorführung
- über 200 Freizeiteinrichtungen (Parks, Zoos, Nachtklubs, Bowlingzentren, Billardklubs, Paintballzentren, Sternwarte, Zirkus, usw.),
- 15 Stadien, darunter eine 12 500 qm große Kunsteisbahn,
- 15 überdachte Sportzentren

Der 17. Februar ist dem Gründer der Stadt, dem heiligen Großfürsten Georgij Wsewolodowitsch gewidmet. Die Gründung der Stadt feiert man hingegen alljährlich am zweiten September-Sonntag. Dieser Feiertag gilt als einer der bei Bürgern beliebtesten Stadtfeste im Jahr.

 

Interessante Tatsachen über die Stadt

Radio: Das Nischni-Nowgoroder Radiolabor war die erste Forschungseinrichtung in Sowjetrussland und das erste Entwicklungs- und Produktionszentrum für Radiotechnik im Land. Das Labor wurde 1918 gegründet und bereits 1919 fand die erste Radiosendung in Russland statt. Die Welthöchstleistung in der Entfernung einer Funksprechsendung gehört diesem Labor: 1920 wurde die Funkverbindung zwischen Moskau und Berlin hergestellt. 1921 wurde von den Labormitarbeitern die erste Funksprechzentrale in Russland und Europa gegründet.

Physik: Nischni Nowgorod gilt als Wiege der Funkphysik. Die weltweit erste Fakultät für Funkphysik wurde an der Staatlichen Gorkijer Universität 1945 eröffnet. Seine Gründer Andronov, Grechova und Gorelik haben eine feste Grundlage für die fachliche Ausbildung geschaffen.
Auch das erste Forschungsinstitut für Funkphysik wurde 1956 an der Staatlichen Gorkier Universität gegründet. Durchführte und auch grundlegende und angewandte Forschungen stehen bis heute auf der Tagesordnung. Auf dessen Basis arbeitet seit 1977 das Institut für angewandte Physik der russischen Wirtschaftsakademie, die führende wissenschaftliche Einrichtung dieser Branche in Russland und weltweit

Chronik Russlands: Im Auftrag des Nischni-Nowgoroder Großfürsten Dmitrij Konstantinowitsch wurde die älteste erhaltene Abschrift der berühmten Nestorchronik erstellt (1377). Diese Chronik ist eine der wichtigsten schriftlichen Quellen für die frühmittelalterliche Geschichte Russlands.

Straßenbahn: Die erste russische Straßenbahnlinie wurde am 8. Mai 1896 in Nischni Nowgorod eröffnet. Die Stadt ist deswegen die einzige Stadt, in der die Straßenbahn vorrangig vor der Pferdebahn genutzt wurde.

U-Bahn: Nischni Nowgorod wurde zur ersten sowjetischen Provinzstadt, wo eine U-Bahnlinie eröffnet wurde (1985). Die U-Bahn-Station "Moskowskaja" unter dem Hauptbahnhof ist die größte in Russland: sie besteht aus 2 Bahnsteigen und 4 Gleisen.

Architektur: In Nischni Nowgorod bildete sich Anfang der 90er Jahre eine nicht-hauptstädtische Architekturschule, die mehrere Beispiele eigenartiger Baukunst hervorbrachte. Sie steht der Praxis der Sowjetzeit gegenüber, als Städtebau in der Region von Moskau aus geleitet wurde. Nun werden Wohnhäuser und öffentliche Bauten nach individuellen Entwürfen errichtet. Die führenden Nischni-Nowgoroder Architekten Jewgenij Pestov und Alexander Charitonov wurden mehrmals mit dem staatlichen Preis Russlands im Bereich Architektur ausgezeichnet. Nischni Nowgorod wird zur anerkannten Hauptstadt der zeitgenössischen Architektur.

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